Vom 25. – 27. November zeigen die Porny Days Filme und Kunst aus aller Welt zum Thema Sexualität und Körperlichkeit. Im Fokus steht dieses Jahr die japanische Erotik, welche mit einem breiten Spektrum an Themen aufwartet.

 

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An kaum einem andern Ort sind die sexuellen Lüste und Vorstellungen so diversifiziert wie im Land der aufgehenden Sonne. Aus der Öffentlichkeit verbannt, finden sexuelle Fantasien oft in einer Art parallelen Schattenwelt ihre Erfüllung. Der Themenschwerpunkt Japan gibt dem Publikum Einblick in diese faszinierende Kultur. Der Softporno WET WOMAN IN THE WIND, welcher am diesjährigen Filmfestival Locarno Weltpremiere feierte, belebt das japanische Genre „Roman Porno“ aus den 70er und 80ern. BELLADONNA OF SADNESS, ein erotisch-psychedelischer Anime von 1973, kommt in restaurierter Form auf den Big Screen. SHIBARI, die erotische Fesselkunst aus Japan, ist nicht nur eine Sparte der Porno-Industrie, sondern auch fester Bestandteil der japanischen Kunst und Kultur. Der Fesselkünstler Harukumo will mit seiner Performance Brücken zwischen den Kulturen bauen und das Verständnis für die japanische Fesselkunst in Europa vertiefen. Weihnachtszeit ist Bastelzeit: Im PORNOGAMI-WORKSHOP kann die Kunst des erotischen Origamifaltens erlernt werden. So entstehen für einmal nicht Kraniche und Seehunde aus Papier, sondern Penisse und Brüste

 

Im Filmprogramm, dem Herzstück der Porny Days, wird im Kino Riffraff zum Beispiel der Dokumentarfilm ROCCO gezeigt - ein intimes Portrait des Pornodarstellers Rocco Siffredi. Dem legendären deutschen Filmregisseur und Queer-Aktivisten Rosa von Praunheim wird ein ganzer Filmblock gewidmet, in welchem auch sein Shortfilm KINGS OF PORN zu sehen sein wird. Starke Nerven und gute Lachmuskeln braucht die B-Movie Horrorkomödie BUNNY THE KILLER aus Finnland, in welcher ein grossschwänziger Hase für Angst und Schrecken sorgt. Auch dieses Jahr präsentiert zudem Fantoche eine Auswahl an Animationsfilmen zu LGBTIQ Themen.