Verein Für Zeitgenössische Intimität

Die Porny Days haben sich in den vergangenen vier Jahren stetig vergrössert und in der Kulturszene Zürichs etabliert. Durch die Filmvorführungen im Kino Riffraff der Neugasse AG und das Kunst- und Performanceprogramm im Kunstraum Walcheturm schafft das Festival den Spagat zwischen Kinokultur und Kunstszene. Zwischen intellektueller Tiefe und lustvoller Verspieltheit. Zwischen Ernsthaftigkeit und Sexyness. Nebst dem Festival finden während des Jahres zudem vermehrt thematische Anlässe im In– und Ausland statt.

 

Um dieser Diversifizierung gerecht zu werden, erhält unser Verein dieses Jahr einen neuen Namen: Verein für zeitgenössische Intimität (kurz VZI). Mit diesem Namen möchten wir unser Themengebiet und unseren Tätigkeitenbereich erweitern. Der VZI veranstaltet nebst dem Porny Days Film und Kunstfestival einzelne Anlässe während des Jahres, bei denen nach wie vor das Thema Sexualität im Zentrum steht, aber mit einem weniger explizit körperlichen Inhalt. Das heisst wir veranstalten vermehrt auch intellektuelle Anlässe, bei denen es um die theoretische Auseinandersetzung mit Beziehungen, der Neudefinition von Liebe, um Aufklärung und um die Frage, was "zeitgenössische Intimität" ist oder sein könnte, geht.

 

Mit dem neuen Namen schlagen wir die Brücke zwischen Sinnlichkeit und einer seriöseren Professionalität. In diesem Spannungsfeld richtet sich das junge Festival an ein vielfältiges und urbanes Zielpublikum, um durch Diskussionen, Panels, kontroverse Filme und intelligente Performances Sexpositivismus zu feiern.

 

Das Film und Kunstfestival Porny Days ist das Herzstück des VZI. Das Ziel der Porny Days liegt in der Sensibilisierung für und der Auseinandersetzung mit der ganzen Vielfalt der Sexualität. Wer sich mit alternativen Zugängen zu Sexualität, Körperlichkeit und Intimität auseinandersetzt, bringt mehr Verständnis für jegliche Form der Sexualität auf, was schliesslich die Toleranz gegenüber der Vielfältigkeit des Menschen fördert.