MEDIENMITTEILUNG - 12.11.2015

Die dritten Porny Days – „Sex Tells“

Programme zu Erotik und Sexualität haben Hochkonjunktur an internationalen Filmfestivals und Schweizer Kunstinstitutionen. „Sex Sells“ reicht als Erklärung dafür nicht aus – vielmehr geht es um sexuelle Emanzipation, Selbstfindung und Fantasie. In diesem Sinne bieten die Porny Days auch dieses Jahr ein aufregendes und sinnliches Programm: Vom 27. bis 29. November 2015 laufen im Kino Riffraff rund 70 Filme aus 20 Ländern zum Thema Sexualität, Liebe, Gender, Körperlichkeit und Pornografie. Zudem laden die Porny Days ein zur Spezialvorführung eines Kultfilms des Schweizer Erotikgenres im Kino Roland, dem Ursprungsort des Festivals. Performancekunst, eine Rockshow der Sex Organs, Debatten, eine Lesung und der legendäre Porny Brunch an der Langstrasse runden das Filmprogramm mit inspirierenden Live-Erlebnissen ab.
 
FILMPROGRAMM im Kino Riffraff & Roland
 
Das diesjährige Filmprogramm spannt den Bogen zwischen eindrücklichen Dokumentarfilmen (PERVERT PARK / EXOTICA, EROTICA, ETC.) und verblüffenden Erstlingsfilmen (AFTER EDEN / ARIANNA / BANG GANG / SHORT SKIN), über Arthouse-Werke von namhaften RegisseurInnen (THOU WAST MILD AND LOVELY von Josephine Decker / THE EXQUISITE CORPUS von Peter Tscherkassy / ART von Adrian Sitaru) und prämierte Kurzfilme (GOOD NIGHT / GROWING PAINS / RATE ME) sowie sex-positive Entdeckungen (THE LAST CALL / SONATA) bis hin zum Underground Adult Cinema der Queer Ikone Shine Louise Houston. Viele der Filme im Programm der Porny Days wurden an renommierten Festivals wie Sundance, Berlin, Cannes, Venedig, Toronto und San Sebastian präsentiert und werden jetzt erstmals in der Schweiz aufgeführt.
 
Auch thematisch gibt es an den Porny Days 2015 wieder eine Bandbreite zu entdecken. Unter dem Motto „Sex Tells“ rüttelt das Programm an manchem Klischee (AUDITION) und begibt sich in die Grenzzonen von Lust und Begierde (MY DAY WITH TARNA) sowie in das Spiel von Tanz, Dominanz und Unterwerfung (SONATA). Die Porny Days lassen keinen Höhepunkt aus (OUT OF NATURE) und blicken dabei auch in manch einen Abgrund (PERVERT PARK). Die Mechanismen der Verführung der Pornoindustrie (AFTER EDEN) sind ebenso Thema, wie die gelebte freie Liebe (SCHNICK SCHNACK SCHNUCK). Auch wem nach einem wunderbaren Feel-Good-Movie (SHORT SKIN), nach einem wahren Horrorfilm in der Nocturne (IT FOLLOWS) oder nach Sehnsucht und Poesie (EXOTICA, EROTICA ETC. / ARIANNA) zumute ist, wird auf seine Kosten kommen.
 
Opening Quickies
Der Eröffnungsabend bietet dieses Jahr lustvolle Unterhaltung mit Kurzfilmen aus Queer Cinema und Postporn (HEAVENLY SPIRE / JASKO’S TRYING HARD), Schweizer Komödie (PALÄONTOLOGIE) und Animation (IVAN’S NEED), mit Einstimmung ins Thema „Das erste Mal: Sexuelles Erwachen“ (THE AMERICA OF WOMANKIND) und präsentiert das neuste Werk der queerfeministischen Filmemacherin Katy Bit, in dem eine Frau unerwartet Einlass in die Unterwelt ihrer Fantasien erhält (LAST CALL).
 
Das erste Mal: Sexuelles Erwachen
Ein thematischer Schwerpunkt bilden das sexuelle Erwachen und die erste Liebe. 2015 sind Teenage-Filme an internationalen Filmfestivals omnipräsent. Die Porny Days präsentieren eine Auswahl. Das Kurzfilmprogramm SEXUAL AWAKENINGS gibt Einblick in die sexuelle Identitätssuche von Teenagern und taucht ein in verstrickte Jugendwelten, geprägt von Peinlichkeit und Unsicherheit, von Schönheit und Unbeschwertheit. Die drei Spielfilme zum Thema erzählen von der Gratwanderung zwischen Unschuld und Kalkül, zwischen Reife und Überforderung (BANG GANG), von Intersexualität und sexueller Identitätssuche (ARIANNA) und von jugendlicher Leichtigkeit und Schamgefühl (SHORT SKIN).
 
Zürich macht sich frei
ZÜRICH MACHT SICH FREI versammelt Kunstfilme von Pionieren zu Körperlichkeit, Erotik, die den rigiden Protestantismus in den verbotenen Zonen der Zwinglistadt herausforderten (Pipilotti Rist, Walter Pfeiffer, Isa Hesse-Rabinovitch). Die Spezialvorführung des Kult-Erotik-Roadmovies MÄDCHEN, DIE AM WEGE LIEGEN unter der Regie von Joseph K. Shalbert im Kino Roland schlägt die Brücke zwischen Kunst und Pornografie.
 
Sexarbeit
Der käufliche Sex spielt sich in Zürich immer mehr an der Peripherie der Gesellschaft ab. Lady Shiva war in den 70ern noch eine schillernde Ikone (ZÜRICH MACHT SICH FREI) während heute Verrichtungsboxen den Inbegriff käuflicher Liebe sind. Das Kurzfilmprogramm SEX WORK sowie die Dokumentarfilme EXOTICA, EROTICA, ETC. und NIGHT BEES geben Sexarbeiterinnen eine Stimme, erforschen ihre Sehnsüchte und Gefühle und geben Einblicke in ihren Alltag.
 
Sextricks by Fantoche / Balkan Sex Melancholia
Das Animationsfilmfestival Fantoche präsentiert mit SEXTRICKS an den Porny Days seine liebsten sexy Animationsfilme und der St. Petersburger Filmemacher Alexei Dimitriev hat gemeinsam mit dem serbischen Filmkritiker Vladan Petkovic mit BALKAN SEX MELANCHOLIA ein Kurzfilmprogramm kuratiert, das eine traurige, komplizierte und melancholische Seite von Sex zeigt.
 
Shine Louise Houston (Pink & White)
Shine Louise Houston gilt als eine der Pionierinnen des lesbisch/queeren Pornos. Als Produzentin (Pink & White Productions) und Regisseurin hat sie in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Diversifizierung der kalifornischen Pornoproduktion geleistet. Eine ihrer wichtigsten Weggefährten bei Pink & White Productions, Syd Blakovich, wird als Gast bei den Porny Days dabei sein und Einblick in ihr neustes Schaffen geben.
 
RAHMENPROGRAMM im Festivalzentrum
 
Eröffnungsabend: Konzert & Party
Nach dem Eröffnungsprogramm im Kino Riffraff rockt die Band THE SEX ORGANS rund um die Zürcher Sängerin Jackie Brutsche das Festivalzentrum LangstrassenKultur mit Gitarrensound und Kostümshow. Die Eröffnungsparty der Porny Days ist im Kauz zu Gast.
Freitag 22:45 Uhr Konzert THE SEX ORGANS – Festivalzentrum
Freitag, ab 21 Uhr, Porny Night im Kauz
 
Dot.com-Shot: Interaktives Panel
Nach dem Motto „Everybody does it, but nobody talks about it – come, see and speak“ wirft das Panel DOT.COM-SHOT Licht ins Dunkel rund um das Phänomen der Online Pornografie und fragt nach, warum 80% des Porno Contents von einer grossen luxemburgischen Firma monopolisiert wird; mit Produzentin und Darstellerin Syd Blakovich (Pink&White Productions) sowie Ramon Reichert (Prof. für  Medienwissenschaft an der Universität Wien / Autor The Porn Identity: Expeditionen in die Dunkelzone).
Samstag, 16 Uhr - Festivalzentrum
 
Debatte Jugendsexualität
Jugend, geprägt von sexuellem Erwachen, von Peinlichkeit und Unsicherheit, von Schönheit und Unbeschwertheit.  Rosanna Grüter (SRF Virus / Rosanna checkt's!) diskutiert gemeinsam mit Gästen zum Thema Jugendsexualiät.
Samstag 18 Uhr – Festivalzentrum
 
Lesung einer hervorragenden Sexszene der Schweizer Literatur
Adrian Witschi liest aus seiner Novelle „Hoffentlich ist niemand verletzt“ zum ersten Mal öffentlich die Sexszene, die wohl zu den besten der Schweizer Literaturgeschichte zählt. Im Anschluss diskutiert er mit der Autorin und Moderatorin Nora Zukker (SRF 3 Buch-Tipp) und dem Publikum über sein Buch und die literarische Kunst des Expliziten.
Samstag 19:30 Uhr - Festivalzentrum
 
Performance-Night
Der Fokus des Kunstprogramms liegt dieses Jahr ganz auf den performativen Künsten. Marc Streit, Gründer des Tanz- und Performancefestivals zürich moves! und Kurator im Tanzhaus Zürich, hat das Performanceprogramm für die 3. Porny Days kuratiert. Daniel Hellmanns und Theres Indermaurs interaktive Performance-Installation Masturbutopia lädt zum kreativen Spiel mit Selbstdarstellung und Erotik. Auch dabei sind die Performance-Künstler Nils Amadeus Lange, schillernder Grenzgänger zwischen den Künsten, Annina Machaz, bekannt für ihre Extremperformances sowie Ivan Blagajcevic als Evalyn Eatdith, Zürichs glamouröseste Drag-Queen.
Samstag ab 21 Uhr - Festivalzentrum
 
Sex and Space
Der deutsche Choreograph und Filmemacher David Bloom lädt ein zum Workshop zu Tanz, Begehren, und der Performance des Erotischen Körpers.
Sonntag, 14-17 Uhr – Tanzhaus Zürich
 
Porny Brunch
Auch dieses Jahr findet am Sonntag der legendären Porny Brunch statt: Explizite Filme und ein reichhaltiges Büffet werden zum Frühstück serviert.
Sonntag ab 12 Uhr - Festivalzentrum
 
Anwesende Gäste (bis jetzt bestätigt):

  • AUDITION: Produzentin Siri Hjorton Wagner
  • ARIANNA: Regisseur Carlo Lavagna
  • BALKAN SEX MELANCHOLIA: Kurator Alexei Dimitriev
  • BANG GANG: DarstellerInnen Marilyn Lima-Garces & Lorenzo Lefebvre
  • DOT.COM-SHOT: Referent Ramon Reichert
  • GOOD NIGHT: Regisseurin Muriel d’Ansembourg
  • HUERE MÜEHSAM: Schauspieler Matthias Schoch
  • IVAN’S NEED: Regisseurin Veronica Lingg
  • I WOULD LIKE TO BE ENRAPTURED, MUZZLED, ....: Regisseur Andy Malafaya
  • JASKO’S TRYING HARD: Regie Bê & René de Sans
  • LA RIVIÈRE SOUS LA LANGUE: Regie Carmen Jaquier & Darstellerin Marie Cornil
  • MY DAY WITH TARNA: Regisseur Chris Caliman & Protagonistin Lady Tarna
  • PALÄONTOLOGIE: Regisseur Pablo Callissaya
  • PERVERT PARK: Regie-Duo Frida und Lasse Barkfors
  • SCHNICK SCHNACK SCHNUCK: Regisseurin Maike Brochhaus & Sören Störung
  • SHINE LOUISE HOUSTON / PINK & WHITE: Produzentin Syd Blakovich
  • SONATA: Regisseur David Bloom

 
TICKETS
Tickets sind im Vorverkauf ab Freitag, 20. November, in den Kinos Riffraff und Houdini sowie via Online-Vorverkauf www.riffraff.ch erhältlich.
 
LOCATIONS
Festivalkino: Riffraff 1+2, Neugasse 57, 8005 Zürich
Festivalzentrum: LangstrassenKultur, Langstrasse 113a, 8004 Zürich
Spezialvorführung: Kino Roland, Langstrasse 111, 8004 Zürich
 
PRESSEMATERIAL
Das vollständige Programm auf www.pornydays.ch
Bildmaterial fürs Web-Publikationen finden Sie hier: Bilder Porny Days 2015
Detaillierte Informationen, Bildmaterial in hoher Auflösung sowie Interviews auf Anfrage.

 

 

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Die dritten Porny Days – „Sex Tells“
Das gesamte Programm der Porny Days 2015
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MEDIENMITTEILUNG - 13.10.2015

Zürichs Film Kunst Festival, Porny Days, findet dieses Jahr vom 27. bis 29. November 2015 im Kino Riffraff und im neuen Festivalzentrum LangstrassenKultur statt.

Programmvorschau: Schwerpunkte & Gastkuratoren
Während dreier Tage bieten die Porny Days wieder ein vielfältiges und lustvolles Programm aus Film und Kunst zum Thema Sexualität. Viel soll noch nicht verraten sein, aber folgende Schwerpunkte werden unter anderen das diesjährige Filmprogramm prägen: Sexuelles Erwachen (TEENAGE SEXUALITY) und Experimentalfilme aus drei Jahrzehnten Zürcher Kunstgeschichte, die sich die zugeknöpfte Zwinglistadt vorknüpften (ZÜRICH MACHT SICH FREI).
Das Internationale Festival für Animationsfilm Fantoche präsentiert an den Porny Days erotische Animationsfilme und das Performance-Programm wird dieses Jahr von Marc Streit, dem Gründer des Tanz- und Performancefestivals „zürich moves!“, kuratiert.

Neues Festivalzentrum: LangstrassenKultur
Das diesjährige Festivalzentrum LangstrassenKultur bietet auf zwei Stockwerken Platz für Konzert, Kunst, Debatten, Performances und den Porny Brunch. Das LangstrassenKultur ist in nur wenigen Gehminuten vom Kino Riffraff erreichbar.

Das vollständige Programm wird in der Woche des 9. November bekannt gegeben. Der Vorverkauf läuft ab diesem Zeitpunkt via Kino Riffraff, Pressebilder und Pressedossier werden auf www.pornydays.ch zum Download zur Verfügung stehen.


MEDIENDOSSIER

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Mediendossier PORNY DAYS 2014
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MEDIENMITTEILUNG - 7.12.2014

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Porny Days Schlussbericht
7.12.2014
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MEDIENMITTEILUNG - 23.11.2014

 

Porny Days – Zürichs Film Kunst Orgie

 

Liebe Medienschaffende und Filmfreunde

 

Die Porny Days 2014 präsentieren mit der zweiten Festivalausgabe vom 5. bis 7. Dezember ein intensiv intimes Programm rund um Sexualität, Pornografie und Liebe. Film, Kunst, Performance, Party, Filmgespräche und Porny Brunch - während drei Tagen wird im Kino Riffraff und in der Amboss Garage in Zürich hemmungslos hingeschaut und diskutiert.

 

Mit einem natürlichen und offenen Zugang zu Sexualität und der Darstellung von Sex, soll ein Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie gesetzt werden. Das Programm ist sehr vielfältig und bietet Filme verschiedenster Genres und Längen. Die bunte Selektion beinhaltet 55 Filme aus 25 Ländern und fünf Kontinenten. Einige Filme zelebrieren humorvoll, sinnlich und queer die Lust an Sex und Exzess. Andere verhandeln sexuelle oder soziale Tabus, feministische Anliegen oder zeigen eine Sexualität, die von existenziellen oder politischen Zwängen bestimmt wird. 20 Filmemacher werden in Zürich anwesend sein und ihre Filme dem Publikum persönlich vorstellen.

 

Von Leidenschaft bis Abhängigkeit: Ein Streifzug durch das Programm

Experimentelle wie auch klassisch erzählte Spiel- und Dokumentarfilme, frönen der Lust an Exzessen (YOU AND THE NIGHT) und am spielerischen Zweikampf erotischer Anziehung (MES SEANCES DE LUTTE). Andere zeigen Gender-Identitäten (52 TUESDAYS) und polyamouröse Beziehungsformen (HIDE AND SEEK), werfen einen Blick auf ungewöhnliche Sexpraktiken (HOTEL STRAUSSBERG) und eine leidenschaftlich schmerzvolle Sexualität (LOVE HARD) oder schauen auch mal hinter die Kulissen der Pornoindustrie (EVERYTHING THAT RISES MUST CONVERGE, GONZO MODE D’EMPLOI). 

Das Festival Porny Days präsentiert ein breites sexuelles Spektrum, das von Jugendsexualität (KLIP) bis zur Liebe im hohen Alter reicht (69: LOVE SEX SENIOR) sowie von Prostitution (WHORE’S GLORY) bis zur (Problem-)Grösse des männlichen Geschlechtsteils (UNHUNG HERO). In dieser Festival-Saison reichlich mit Preisen ausgezeichnet erzählt THE TRIBE (PLEMYA) von der Ambiguität der Sexualität zwischen Überlebensstrategie und letzter Insel der Unschuld. Dank den Porny Days ist der grandiose Erstlingsfilm des Ukrainers Miroslav Slaboshpitsky erstmals in der Deutschschweiz im Kino zu sehen. Ausserdem bieten die Porny Days auch für Horrorfilmliebhaber gute Unterhaltung: Mit SHE WOLF (MUJER LOBO) einer filmischen Perle aus Argentinien.

 

Themenschwerpunkte: Sex & Politics

Drei Themenschwerpunkte aus Kurz- und mittellangen Filmen widmen sich feministischen Ansätzen (SWEDISH PUSSY POWER), der Sexualität unter moralischer, politischer oder religiöser Kontrolle (SEX UNDER PRESSURE) oder möchten das Klischee der Schweizer Prüderie entkräften (SWISS SEX SHORTS). So haben die Porny Days 2014 insgesamt sieben Schweizer Kurzfilme zum Thema programmiert: drei Dokumentarfilme, zwei Spielfilme, einen Experimentalfilm sowie eine Animation. Unter anderem sind Manuel Gübelis Dokumentarfilm SEXPERIMENT der Hochschule Luzern - Design & Kunst (HSLU) und Nadège de Benoit-Luthys Spielfilm aus der Westschweiz, ORAGES D’ÉTÉ, zu sehen. Im Anschluss an die Filmprogramme finden jeweils Filmgespräche mit den anwesenden Filmemachern und Protagonisten statt.

 

Eröffnungsprogramm

Der Eröffnungsabend steht im Zeichen der Kunst und des Art Cinema. Im Festivalzentrum, der Amboss Garage, wird ab 18 Uhr zur Kunst-Vernissage und Festivalauftakt geladen. Das Comic-Magazin Strapazin widmet seine Dezemberausgabe ganz dem Thema Sex. Ausserdem gewährt die Ausstellung von Kreidiger, Prolog, einen Einblick in eine Welt voll feuchter Albträume.

Der Eröffnungsfilm EVERYTHING THAT RISES MUST CONVERGE (D/USA 2014, 56 min) von Omer Fast ist im kalifornischen Mekka der Pornoproduktion, dem San Fernando Valley angesiedelt. Wir begleiten vier Pornodarsteller bei ihrer Arbeit. Parallel dazu spielt sich die Szene einer Beziehungskrise ab sowie Textaufnahmen im Tonstudio, was zu einer scheinbar erzählerischen Konvergenz führt. Der Film verwebt in raffinierter Splitscreen-Ästhetik dokumentarische mit fiktiven Erzählsträngen zu einem vielschichtigen hybriden Kunstfilm. Als Vorfilm zeigen die Porny Days unter anderem KEIN PORNO, Jela Haslers Diplomfilm der HSLU. Jela Hasler wird an der Eröffnung anwesend sein.

Die Nocturne bespielt der neue Regiestar des französischen Artkinos Yann Gonzalez. YOU AND THE NIGHT (FR 2013, 91 min) frönt dem nächtlichen Exzess und der Sehnsucht als Lebensgefühl, mit dem Soundtrack des französischen Kult Electronica-Acts M83 und Eric Cantona in einer Glanzrolle.

 

Performance, Party und Porny Brunch

Am Freitag und Samstagabend runden eine Party und diverse Performances das Kinoerlebnis ab. Am Freitag steigt ab 23 Uhr die grosse Opening Party mit einem vielversprechenden Line-Up und Visuals in der Amboss Rampe. Am Samstagabend bespielt der Basler Performance-Künstler Manuel Scheiwiller und seine Truppe das Festivalzentrum Amboss Garage mit dem Spektakel makeout4ultimate. Am Sonntag, dem 7. Dezember findet ab 12 Uhr der legendäre Porny Brunch in der Amboss Garage statt, wo kulinarische wie filmische Genüsse bereit stehen.

 

Tickets sind im Vorverkauf ab sofort in den Kinos Riffraff & Houdini sowie via Online Vorverkauf Riffraff erhältlich

 

Das vollständige Programm ist ebenfalls online auf pornydays.ch

Bildmaterial sowie detaillierte Infos zu den einzelnen Filmen und Interviewmöglichkeiten auf Anfrage.

Hier finden Sie das vollständige Mediendossier als Download auf unserer Webseite.


 

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Medienmitteilung PORNY DAYS 2014 - 23.11.2014
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MEDIENMITTEILUNG - 23.10.2014

Porny Days, we come again: Dieses Jahr neu im Kino Riffraff und in der Amboss Rampe mit erweitertem Kunstprogramm und der Unterstützung von Stadt und Kanton Zurich

 

Porny Days ist Zurichs Festival, das sich der Sexualität in Film und Kunst widmet. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr findet das Festival dieses Jahr vom 5. bis 7. Dezember 2014 zum zweiten Mal statt und will einem breiten Publikum die Vielseitigkeit von Sexualität im Film näher bringen. Auch dieses Jahr erwartet Sie während dreier Tage ein Programm aus künstlerisch sowie soziokulturell wertvollen Filmen unterschiedlicher Genres. Wir zeigen emanzipierte, subversive,

humorvolle, sinnliche sowie queere Positionen und setzen damit einen Kontrapunkt zu Mainstream-Pornografie und Neoprüderie.Im Fokus stehen Filme, die an internationalen Festivals laufen und im Kunstkontext ausgewertetwerden. So bieten wir die einmalige Gelegenheit, diese Filme in der Schweiz im Kino zu sehen.

 

Neue Partner, Unterstützer und Gönner

Wir freuen uns, dass die Porny Days fur die zweite Festivalausgabe mit dem Kino Riffraff einen neuen Partner gewinnen konnten. Im neuen Festivalzentrum in der Amboss Rampe finden zahlreiche Anlässe statt: Performances, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Partys und der legendäre Porny Brunch. Ausserdem können wir fur die diesjährige Ausgabe der Porny Days auf die finanzielle Unterstutzung von Stadt und Kanton Zurich zählen. Mit der F+F Schule fur Kunst und Design haben wir zudem einen Gönner aus der Kunstbranche gefunden.

 

Erweitertes Kunstprogramm 

Die Porny Days bieten dieses Jahr ein vielfältiges kunstlerisches Rahmenprogramm mit Performances und Ausstellungen. Das Comic Magazin Strapazin widmet anlässlich der Porny Days seine Dezember-Ausgabe voll und ganz der erotischen Zeichenkunst, die Vernissage findet am Eröffnungsabend unseres Festivals statt. Des Weiteren stellen unsere Festival-Kollegen aus der Romandie (La Fête du Slip) ihr neues Magazin POV am Porny Brunch in der Amboss Rampe vor. Filmprogramm und Vorverkauf. Am 21. November 2014 wird das vollständige Programm bekannt gegeben. Der Vorverkauf läuft ab diesem Zeitpunkt via Kino Riffraff, Pressebilder und Pressedossier werden auf www.pornydays.ch zum Download zur Verfugung stehen.


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Medienmitteilung PORNY DAYS 2014 - 23.10.2014
Porny Days, we come again: Dieses Jahr neu im Kino Riffraff und in der Amboss Rampe - 5.-7. Dezember 2014.
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